Frau F. ist in der 29. Schwangerschaftswoche, als
vorzeitige Wehen auftreten. Wenn das Kind jetzt schon zur Welt käme, wären
alle Organe noch nicht ausgereift, besonders die Lungen. Die Gefahr, dass das
Kind Schädigungen behält, ist groß. Der Frauenarzt verordnet
Frau F., die nächsten Wochen nur noch zu liegen. Aber wie soll das gehen
mit der dreijährigen Lena?
Die Familienpflegerin kommt und übernimmt den Haushalt. Sie kocht das Mittagessen,
holt Lena vom Kindergarten ab, und legt sie nach dem Essen zum Mittagsschlaf
hin. Die Mutter ist die ganze Zeit dabei und für alle erreichbar, sie verbringt
die letzten Schwangerschaftswochen auf dem Sofa im Wohnzimmer liegend.
Ihr zweites Kind kam ganz regulär in der 40. Schwangerschaftswoche zur
Welt.
Übrigens:
Von rund 60 Schwangerschaften, bei denen wir bisher zur Verhinderung
einer Frühgeburt eingesetzt waren, haben fast alle bis mindestens zur
37. Schwangerschaftswoche gehalten, die weitaus meisten sogar bis zum normalen Geburtstermin!
Frau X. bricht sich beim Ballspiel auf der Wiese mit ihren beiden Kindern (4 und 9 Jahre) das Bein. Es ist ein komplizierter Bruch: sie ist insgesamt 4 Wochen im Krankenhaus, muss zweimal operiert werden und geht danach drei Wochen lang in Reha. Wieder zu Hause, muss sie noch drei Monate an Krücken gehen, bis das Bein wieder voll belastbar ist. Während der ganzen Zeit betreut eine Familienpflegerin die Kinder, versorgt den Haushalt und das (neu bezogene) Haus. Anfangs jeden Tag 8 Stunden lang. Später, als Frau X. schon einige Dinge selbst übernehmen kann, ist sie noch 4 Stunden täglich da, solange, bis Frau X. es wieder allein bewältigen kann.
Frau E. ist in der 25.
Schwangerschaftswoche, als bei dem Kind ein schwerer Herzfehler
festgestellt wird. Das Kind hat bereits Wassereinlagerungen an mehreren
Stellen im Körper, auch im Gehirn, sodass eine Hirnschädigung
nicht ausgeschlossen werden kann. Ohne Therapie geben die Ärzte
dem Kind keine Überlebenschance. Frau E. entscheidet sich, es zu
versuchen. Sie hat aber noch zwei andere Kinder im Alter von 2 und 7
Jahren, sodass sie nicht die restliche Schwangerschaft in der Klinik
verbringen möchte. Die Ärzte entscheiden, den Embryo mit
starken Herzmitteln über die Mutter zu versorgen. Da diese Mittel
die Mutter stark belasten, ist sie nicht alleine fähig, ihre
beiden Kinder und den Haushalt zu versorgen. Sie erhält eine
Familienpflegerin, die drei Monate lang, bis zum Tag der Geburt,
täglich über 8 Stunden bei ihr bleibt, die Kinder versorgt
und den Haushalt führt. Heute ist das Kind auf der Welt und ist
gesund!
Frau C. aus Esslingen:
„Es ist toll, dass es solche Einrichtungen wie die Ihre gibt.
Ohne Sie wären wir Mütter und Väter oft nicht in der
Lage, eine Erkrankung so gut zu überstehen.“
Frau G. aus Esslingen (Frau G. war 12 Wochen in einer Tagesklinik wegen Burn-out-Syndrom): „Vielen Dank für die tolle Betreuung und Haushaltsführung in meiner Therapiezeit. Beide Mitarbeiterinnen waren pünktlich und zuverlässig. Ich bin ganz begeistert, was die Mitarbeiterinen alles leisten! Ich musste kaum oder eigentlich nie abends noch Dinge erledigen.“
Frau B. aus Plochingen: „Liebe Frau Pukrop! Vielen Dank für Ihre schnelle Hilfe! Frau ... die Sie zu mir geschickt haben, ist ja ein wahrer Engel! Sie sieht alles, was zu tun ist, ganz von alleine. Hier ist es ordentlicher, als wenn es mir gut geht. Unser Sohn liebt sie total. Und sie ist so einfühlsam – wir haben sie alle sehr ins Herz geschlossen!“
Frau M. aus Ostfildern: „Ich weiß nicht, was ich ohne Sie gemacht hätte. Ich wusste ja gar nicht, dass es so was wie Familienpflege gibt. So konnte ich, als ich ins Krankenhaus musste, sicher sein, dass meine beiden Kinder gut versorgt sind und ich in Ruhe gesund werden konnte. Die Familienpflegerin ... war ja so patent! Sie hat meine Kinder sehr liebevoll betreut. Und gekocht hat sie, es war ein Genuss! Meine Kinder haben alles gerne gegessen, selbst Dinge, die sie bei mir nie gegessen haben!“
Frau B. aus Esslingen: „Als wir bei Ihnen anriefen, habe ich überhaupt nicht mehr drüber hinaus gesehen. Ich wusste nicht mehr, wie ich Kinder, Haushalt und Beruf bewältigen sollte. Ich lag nur noch im Bett und wollte nichts mehr wissen. Heute geht es mir wieder gut, ich gehe wieder zur Arbeit und habe Freude am Leben. Und Frau ..., die solange bei uns war, hat hier zu Hause alles so prima geregelt, dass ich ganz beruhigt loslassen konnte. Sie ist Gold wert!“ (Frau B. wurde 12 Wochen in einer Klinik wegen Depressionen behandelt.)